Montag, September 13, 2010

Energiespeicher ohne Grenzen

Energiespeicher ohne Grenzen
Wind und Sonne sind die zukünftigen Energiequellen, ihre Produktion wird ständig billiger. Allerdings gibt es ein Speicherproblem, es ist völlig unklar, wie man einige tausend Gigawattstunden sicher und kostengünstig abspeichern wird.
Der Lageenergiespeicher, der eine Felsmasse hochhebt, löst das Problem elegant. Auf einer Fläche von einem Quadratkilometer kann die gesamte Stromproduktion Deutschlands ohne nennenswerten ökologischen Eingriff gespeichert werden. Der Preis ist dabei ein Bruchteil des Preises für ein Speichersee.
Zu schön um wahr zu sein? Ich habe das System im folgenden Vortrag genau beschrieben:
http://www.authorstream.com/Presentation/heindl-518848-lageenergiespeicher/
Und ich freue mich sehr, wenn jemand einen technischen Einwand findet oder mich bei der Förderung des Projekts unterstützen will!
Viele Informationen auf der Website Lageenergiespeicher.de

Kommentare willkommen:

Kommentare:

Faust hat gesagt…

Nur ein bisschen Brainstorming:

- Lieber n-Ecke statt einen Zylinder? (Können nicht rotieren, Ebenen sind vermutlich einfacher auszuschneiden)

- Winddruck auf den Zylinder, wenn er ausgefahren wurde, zusammen mit der Hebelwirkung kann zu enormen Drücken auf die Wand führen

- Wie wird die Wand _unterhalb_ des mittleren Tunnels abgedichtet? (Darüber beim ersten Hochfahren, darunter wird schwer)

- Wie wird die Bodenplatte abgedichtet?

Anonym hat gesagt…

Hatte eine ähnliche Idee und zumindest einen (originellen?)Namen: Schwerkraftwerk.
Schenke ich Ihnen.

eMPee584 hat gesagt…

Ein n-eckiges Schwerkraftwerk großartig! Als Cand.-Ing. gefällt mir besonders die Trivialität des "Hydraulic Hydro Store" - einfaches Prinzip und bewährte Komponenten und Bautechnik. Das problematischste an dem Konzept ist sicherlich die Dichtung - einen ~1/2m-Spalt von 3.14km Länge gegen ~200bar Druck abzudichten ist eine große Herausforderung - nicht umsonst sind die Kosten in der Präsentation mit 1000€/m angesetzt. Andererseits, mit modernen Betonverarbeitungsmethoden und Präzisionslasermesssystemen sollte das zu machen sein. Und die umfassende Auflistung an zu klärenden Fragen sowie die Bandbreite an Projektpartner aus Wirtschaft und Forschung wirkt für mich positiv auf die Glaubwürdigkeit.
Weitere coole Eigenschaften dieses hocheffizienten Riesenakkus: 'einfache Bestimmung des Ladezustands' und 'kosteneffizientes Recycling' - auf jeden Fall :D

Michael hat gesagt…

Mir kam gerade die Idee, ob es möglich wäre Häuser so zu bauen, dass diese als Lageenergiespeicher dienen. Das Haus könnte dann mit Solarstrom "angehoben" werden, um überflüssige Energie zu speichern, und umgekehrt beim absenken wieder Energie abgeben.
Interessant wäre es dieses Konzept mal durchzurechnen, wieviel Energie liesse sich Speichern, wie gross muss ein Wasserbehälter sein, wäre statt Wasser eine andere Möglichkeit vorhanden um das Haus anzuheben / abzusenken (Flaschenzug?)
Vielleicht ist es Quatsch, was ich denke, aber vielleicht wäre das eine Möglichkeit ein Passivhaus ohne Anbindung an ein Stromnetz zu realisieren.

Eduard Heindl hat gesagt…

Zu den Ideen, einen kleinen Speicher zu bauen: Wenn man an den Turm eines Windkraftwerks ein Gewicht mit 100t hängt, das man bei überschüssigen Strom die 100m Turmhöhe anhebt, dann speichert man damit 28kWh. Bei üblichen Windkraftwerken ist das die Energiemenge, die in einer Minute erzeugt wird. Sind die Massen noch kleiner und die Höhen noch geringer wird die Energiemenge unbedeutend, dann sind Bleiakkus wesentlich wirtschaftlicher.